
Der Gemengeanbau von verschiedenen Gräsern, Kräutern und Futterleguminosen im biologischen, aber auch konventionellem Feldfutterbau ist schon länger Standard. Die unterschiedlichen Arten ergänzen sich und gleichen art- sowie witterungsbedingte Vor- und Nachteile aus. Welche Möglichkeiten gibt es, dieses Konzept auf den Ackerbau zu übertragen?
Die Kombination aus Getreide und Körnerleguminosen ist in vielen Biobetrieben bereits ein festes Fruchtfolgeglied. Der gleichzeitige Anbau von zwei oder sogar mehr Kulturen auf demselben Feld kann auf mehrere Weisen vorteilhaft sein. Vorteile können bessere Beikrautunterdrückung, günstigere Nährstoffzusammensetzung des Viehfutters (Körner- oder/und Silageertrag), verbesserte Standfestigkeit, gesteigerte Nährstoffverfügbarkeit und -aufnahme im Boden, weniger Krankheiten und Schädlinge oder auch eine höhere Biodiversität sein.
Es gibt die verschiedensten angewandten Mischungen, die im praktischen Anbau mal mehr, mal weniger praktiziert werden:
- Getreide – Körnerleguminosen (z.B. Hafer – Erbse)
- Getreide